Traditionelle Handwerkskunst.
Bereits Josef Weiss machte sich das Prinzip “Alles aus eigener Hand” vor über 129 Jahren zu eigen. Sein Zimmereibetrieb war erfolgreich und konnte wenig später auch die Familie seines Sohnes Karl ernähren, der den Betrieb 1905 übernahm und weiter ausbaute.
Bis heute steht solides, traditionelles Handwerk bei WEISS an erster Stelle. Wo früher Pferdefuhrwerke und oft pure Muskelkraft zum Einsatz kamen, setzen heute moderne Technik und computergesteuerte Werkzeuge Maßstäbe. Präzision ist heute gelebter Alltag und macht jeden Arbeitsprozess zu einer kalkulierbaren und reproduzierbaren Einheit. Nichts wird dem Zufall überlassen und zertifizierte Abläufe von A wie Arbeitsvorbereitung bis Z wie Zimmertür, geben unseren Kunden die Sicherheit, mit WEISS ein Präzisionsprojekt zu realisieren.

1881 | Eine Familientradition – die Liebe zum Holzbau – entsteht. Josef Weiss gründet die Zimmerei WEISS und den Grundstein für das Unternehmen Fertighaus WEISS, welches heute in der vierten Generation von Hans Volker und Christel Noller geführt wird. Damals gehörte der Brunnenbau, Zimmereiarbeiten und ganze Fachwerkhäuser zum Handwerk von Josef Weiss.
Zu dieser Zeit gingen Bauherr und Zimmermann noch gemeinsam in den Wald, um das Holz zu schlagen.
Mit Axt und Breitbeil entstand über den Winter das Bauholz. Im Frühjahr und über den Sommer konnte endlich gebaut werden.
Mit handwerklichem Verstand und Muskelkraft konnten so 2 bis 4 Häuser im Jahr gebaut werden.

1905 | Die Familientradition setzt sich fort.
Von seinem Vater übernimmt Karl Weiss den Betrieb.
Gekonnt nutzt er den guten Ruf seines Vaters und
das Unternehmen wächst eindrucksvoll.
So entstehen WEISS-Häuser bis in die Umgebung von
Aalen und Schwäbisch Gmünd.

1951 | Karl Weiss Junior führt die Handwerkstradition fort. Das schlüsselfertige Bauen zum Festpreis gewinnt durch Karl Weiss an Bedeutung. Neben dem Hausbau, der etwa die Hälfte des Umsatzes ausmacht, sind alle Zimmermanns- und Bauschreiner-Arbeiten im Leistungsumfang der Firma WEISS enthalten.

1952 | Das Unternehmen wächst. Die erste Werkhalle in Oberrot-Scheuerhalden wird gebaut und ermöglicht nun eine Beschäftigung auch über den Winter. Die erste Handhobelmaschine kommt in der neuen Halle zum Einsatz.
1958 | Kaum sechs Jahre und einige Häuser später, ist die Halle zu klein geworden und wird auf 160 m² erweitert.
1961 | Der Plan von Karl Weiss geht auf. Seine Idee, Häuser zu planen und zu bauen und alles aus eigener Hand zu fertigen, war richtig. Das Bauen von Fertighäusern setzt sich durch. Die langjährige Erfahrung der Firma WEISS wirkt sich sehr positiv auf die Unternehmensentwicklung aus.

1963 | Moderne Technik optimiert die Holzbearbeitung und erhöht die Produktivität. Karl Weiss entwickelt zusammen mit der Firma Fezer die erste Abbundanlage zur Holzbearbeitung. Diese Anlagen werden später in Serie produziert. Verschiedene Arbeiten können nun in einem Arbeitsgang direkt nacheinander ausgeführt werden.

1965 | Wieder die richtige Entscheidung getroffen.
Die Nachfrage nach WEISS-Fertighäusern verstetigt sich und die neue Produktionshalle findet schnell ihre Auslastung.
Karl Weiss baut das erste WEISS-Musterhaus in der Region anläßlich der Hohenloher Festwochen.
Der Bau einer zweiten Werkstatt wird erforderlich.
1967 | Das zweite WEISS-Musterhaus wird eröffnet.
1969 | Auf dem Werksgelände in Oberrot-Scheuerhalden demonstriert Karl Weiss mit dem Bau des Wohn- und Bürogebäudes in eindrucksvoller Weise den fortschrittlichen Fertigbau, die Kompetenz und das handwerkliche Können von Fertighaus WEISS.

1971 | Fertighaus WEISS wird Mitglied im DFV (Deutscher Fertighaus Verband Stuttgart) und dessen Gütegemeinschaft. Die Konstruktion der WEISS-Häuser trägt nun das Gütesiegel des DFV.

1972 | Das Werk wird um den Bau einer großen
Lagerhalle für Fertigelemente erweitert.

1981 | 100 Jahre WEISS-Haus, ein Familienbetrieb in der dritten Generation. Sicherlich ein stolzes Jubiläum! Eine beachtliche Entwicklung, die nur durch kontinuierliches Arbeiten und die Bodenständigkeit einer außergewöhnlichen Unternehmerfamilie möglich wurde.
1982 | Die Familientradition setzt sich fort. Christel Noller, Betriebswirtin und Tochter von Karl Weiss, tritt in das Unternehmen ein. Als sicherer Arbeitgeber gewinnt das Unternehmen für die Region immer mehr an Bedeutung. Einführung der EDV mit Lohn- und Finanz-Buchhaltung.
1983 | Neben dem guten Ruf im Ländle sind zur Veranschaulichung der hohen Wohnqualität in einem behaglichen Fertighaus, attraktive Musterhäuser unerlässlich. Das Musterhaus in Obersontheim wird eröffnet.

1984 | Hans Volker Noller, Zimmerermeister,
Informationselektroniker
und Betriebswirt, folgt
seiner Leidenschaft zum
Holzbau und der
Familientradition und tritt in
das Unternehmen ein.
1985 | Zum großen Erfolg wird
das Musterhaus in der
Eigenheim-Ausstellung in
Fellbach bei Stuttgart.
1986 | Auf Expansion eingestellt, baut Fertighaus WEISS in Oberrot eine Siedlung mit sechs Häusern.
1988 | Hans Volker Noller wird zum Geschäftsführer
bestellt.
Unter seiner unternehmerischen Führung wächst die
Produktion. Es entstehen weitere Werkhallen in Oberrot-Scheuerhalden.
1989 | Die architektonische
Vielfalt der WEISS-Häuser erweitert sich im Wandel
der Zeit. Moderne Wohnkonzepte
von WEISS
werden nun zahlreichen
Besuchern mit der Eröffnung
des ersten Musterhauses
im WEISS Musterhaus-
Zentrum in
Oberrot zugänglich.
1990 | Mit der Anwendung modernster CAD-Technologie zur Detailplanung, Bearbeitung von Eingabe- und Werkplänen gehört die Planungsabteilung von Fertighaus WEISS zu den Vorreitern der computergestützten Konstruktionsplanung.
Ein zweites Haus ergänzt die Werks-Musterhaus-Ausstellung in Oberrot.
1992 | Die Anforderungen der Verwaltung werden durch
eine Erweiterung des Bürogebäudes erfüllt.
Eine bestehende Lagerhalle wird zur Produktionshalle.


1993 | Karl Weiss übergibt das Unternehmen an seine Tochter Christel und seinen Schwiegersohn Hans Volker Noller.
Gründung der WEISS GmbH, Holzhausbau und Haustechnik. Neubau einer weiteren Lagerhalle und Inbetriebnahme der Schmidler Abbundanlage. Der erste „Tag der offenen Tür“ im Werk Oberrot-Scheuerhalden findet statt.
1994 | Im eigenen Werk auf
einer modernen CNC-Fräse
werden ab sofort die hochwertigen
Massivholztreppen von
WEISS gefertigt.
1995 | Der Erfolg des Unternehmens
setzt sich mit
dem zweiten „Tag der
offenen Tür“ und der
Einweihung des neuen Musterhauszentrum in
Oberrot fort.
1995 | Die Nachfrage steigt, das
macht die Erweiterung der
Wandelementenhalle, eine
Hallenerweiterung für Decke/
Dach sowie die Lackieranlage.
Eine eigene Abteilung für
Heizungs- und Sanitärinstallation
sowie der Flaschnerarbeiten entsteht.
Eröffnung des dritten
Musterhauses in Oberrot.
Fertighaus WEISS eröffnet
auf der Eigenheim-Ausstellung in Ulm ein
vielbeachtetes Musterhaus.
1997 | Fertighaus WEISS schafft
durch den Bau einer weiteren
Werkhalle zur Decken- und
Dachfertigung (Hundegger-Abbundanlage), der Erweiterung
der Schreinerei und des
Treppenbaus sowie der
Entstehung der Gipserabteilung
80 neue Arbeitsplätze.
WEISS
beschäftigt nun 150 Mitarbeiter.
1998 | Bau einer neuen Produktionshalle
für Sanitärmontage
und Flaschnerarbeiten.
Die Decken- und
Dachfertigung
erfährt eine
Kapazitätserweiterung.
1999 | Das Unternehmen hält Einzug
in die Informations- und
Medienwelt.
Im Internet präsentiert sich
das Unternehmen unter
www.holzhausbau-weiss.de.
Im Fertighaus-Center
Mannheim wird das erste
Musterhaus eröffnet, in der
Ausstellung in Fellbach
bereits das zweite
WEISS-Musterhaus.
Ein großzügiger Büroneubau
wird im Werk
Oberrot-Scheuerhalden
seiner Bestimmung übergeben.
2000 | Hans Volker Noller wird Vorstandsmitglied
im Deutschen
Fertigbauverband.
Eine weitere Produktionshalle
wird im Werk Oberrot-Scheuerhalden erstellt.
Eine eigene Elektroabteilung
entsteht.
Bau des Bauberatungszentrum
auf dem
Werksgelände.
2001 | 120 Jahre Fertighaus
WEISS, dazu gratulieren
rund 5.500 Besucher am „Tag der offenen Tür“ –
ein voller Erfolg.
Professionelles Marketing
aus eigener Hand,
die WEISS Marketing GmbH
wird gegründet.
2001 | Individuell geplante Architektenhäuser
gehören
zum Schwerpunkt des
Unternehmens.
Die Architektur
der WEISS Musterhäuser
ist Inspiration für
viele WEISS-Bauherren.
Zum Trendsetter in Sachen
Architektur und Innenarchitektur
wird Fertighaus
WEISS durch ein neues
Musterhaus in Fellbach
und die Eröffnung des
Werks-Musterhauszentrums.
2002 | Im Werk entsteht ein zweites
Abbundzentrum.
Weitere
Arbeitsplätze werden
geschaffen, wodurch das
Unternehmen nun 230
Mitarbeiter beschäftigt.
Fertighaus WEISS erobert, mit
dem neuen Musterhaus in der
Ausstellung Bad Vilbel, die
Metropole Frankfurt.
2003 | Das Musterhaus „VISION“ mit holzverschaltem Quergiebel
im Werks-Musterhauszentrum
wird schnell
zum vielbeachteten
Vorbild für zahlreiche
WEISS-Kunden.
Das erste WEISS-Kundenhaus
in der Schweiz wird
errichtet.
2004 | 200 gebaute Häuser in
einem Jahr, erstmals wird
diese Marke überschritten.
Vor dem Hintergrund
steigender Energiepreise
erschließt sich das
Unternehmen im Bereich
Haustechnik neue
Potenziale.
Eine neue Produktlinie
WEISS-Rohbauhäuser wird
ins Leben gerufen.
In der bayerischen Eigenheim
Ausstellung in Poing/
Grub entsteht das
Musterhaus „Poing“.
2005 | Alles aus eigener Hand,
ganz sicher auch beim
Keller, das erwarten rund
230 WEISS-Kunden Jahr für
Jahr.
Im Unternehmen wird der
SWD- und DWD-Keller
entwickelt und ab sofort
zum zertifizierten Standard.
(SWD=sickerwasserdicht,
DWD=druckwasserdicht).
2006 | Das 125-jährige Firmenjubiläum
wird mit einem
„Tag der offenen
Tür“ und über 7.000 Besuchern
in
Oberrot-Scheuerhalden gefeiert.
Die Produktlinie WEISS-Holzhäuser
wird präsentiert.
WEISS-Marketing lässt die Internetseite für WEISS GmbH Holzhausbau
und Haustechnik unter
www.holzhausbau-weiss.de entstehen.
2006 | Das WEISS-Energiekonzept mit eigener Energieberatung und Energiepass, individuell für jedes Haus berechnet, wird zum WEISS-Standard. Der Lieferradius wird mit dem Bau des ersten Kundenhauses in Österreich nochmals erweitert.
2007 | Das Sonnenenergiehaus „Style“ im Werks-Musterhauszentrum
wird geöffnet.
Ein Highlight in
Architektur und Energie-
Effizienz. Das erste KfW-40-Energiesparhaus mit
Sole-Wasser-Wärmepumpe,
Photovoltaik, Solaranlage,
kontrollierter Be- und Entlüftung,
Staubsauganlagen und Kommunikationstechnik
findet in der Fachpresse
große Beachtung.
Das Photovoltaikkraftwerk
auf den WEISSFertigungshallen
wird in
Betrieb genommen.
2008 | Das zeitgemäße Design
der Fertighaus WEISS
Homepage
www.holzhausbau-weiss.de spricht eine große
Zahl
von Bauinteressenten an.
Das innovative Sonnenenergiehaus „Emotion“ in
Fellbach wird gebaut.
2009 |
Ein weiteres Sonnenenergiehaus „Erlangen“ in der Fertighaus-Ausstellung
in Heßdorf bei
Erlangen wird gebaut.
Die effizienten Energiekonzepte
und die klare
Architektursprache der
neuen WEISS-Musterhäuser
tragen wesentlich
zum Verkaufsrekord bei.
40 neue Arbeitsplätze
werden geschaffen, womit
das Unternehmen 320 Mitarbeiter
beschäftigt. Der
Abbruch des ehemaligen
Wohn- und Bürogebäudes
schafft Platz für den Neubau
des Bürogebäudes mit
Photovoltaikanlage und
ökologischem Stückholzkessel.

2010 | Der Bau einer
weiteren Werkhalle
mit modernster
Produktionstechnik
und ein zweites
Musterhaus im
Fertighauszentrum
Mannheim geht in
Planung.

